Posts by Kulle_Wumpenteich

    Nebenfrage: Was spricht bei Dir gegen die Mains? Habe das jetzt jahrelang so gemacht, hat immer gut geklappt.

    Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen. Aber wenn Du dann bei Live-Auftritten über eine PA/Mixer gehst, wird es schwierig. Denn die bekommen ja normalerweise ihre Signale vom Main. Regelst Du dann für Dich nach, weil Du Dich aus irgendwelchen Gründen nicht gut genug hörst ist natürlich auch der Mix über die PA komplett im Eimer. Dann verkomplizierst Du alles nur und machst alle anderen verrückt. Gleiches Problem entsteht dann natürlich auch im Studio.

    Gehst Du allerdings nie über die PA, dann kannst Du das natürlich so machen. Aber wenn Du das irgendwann mal musst, dann musst Du dich ganz plötzlich umstellen und stehst vor einer vollkommen ungewohnten Sound-Situation. Ich komme mit sowas nur sehr schwer klar im Live-Einsatz, weil ich eher der emotionale Gitarrist bin um volle Leistung abzurufen. Da muss dann der Sound zu 100% passen. Also benötige ich die volle Kontrolle über die Lautstärke und den EQ, die ich der jeweiligen Bühnensituation anpassen kann im Bedarfsfall. Als Beispiel nenne ich mal schwingende Holzbühnen und Saalfüllung. Daher hänge ich meine Box grundsätzlich nur an den Monitor/Digital Out. Habe ich die nette Situation, dass zusätzlich noch ein Extrabühnen -Monitor vor mir steht, dann wird der über den extra Bühnenmixer geregelt und zwar nur über den! Da nehme ich allerdings dann auch eine der 2 Main-Ausgangsoptionen. In der Regel hast Du ja beim Bühnenmonitor auch die Anderen Deiner Combo drauf, um die besser zu hören. Da spielt dann meine Gitarre für mich nur eine sehr untergeordnete Rolle. Das was ich für mich persönlich und mein Spielgefühl wichtig ist geht über meine Box am Amp. Dann habe ich für mich die totale Kontrolle, die ich für mich benötige. Andere machen das anders, aber daran konnte ich mich als Emotionsmucker nie gewöhnen.

    Dann holt Euch doch sicherheitshalber mal ein Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsmesser.

    Positioniert das mal an veschiedenen Positionen im Raum. Also Boden, halbe Höhe wo kein Zug ist und unter der Decke.

    In meinen Räumen geht die Luftfeuchtigkeit vielleicht 4 - 5mal im Jahr auf über 80%. Ansonsten liegt die im Schnitt bei etwa 60% und drunter. Kontaktprobleme hatte ich noch nie.

    Gerade zu dieser Zeit ist es so, dass die Luft, wenn geheizt wird, gerne mal nur bei 30% liegt im Raum. Fällt dann die Temperatur spontan signifikant ab, kann die Luftfeuchtigkeit innerhalb von zwei bis drei Stunden schnell mal auf über 80% ansteigen. Gerade an metallischen Objekten kondensiert dann das Wasser. Das wird gerne unterschätzt!

    Woran liegt das: Warme Luft ist in der Lage sehr viel Wasser aufzunehmen. Sinkt die Temperatur, fällt das Wasser aus und setzt sich gerne an Stellen ab, die noch kälter sind als die Luft, was bei Metall gerne mal der Fall ist.

    Abhilfe: Nach dem Üben den Übungsraum gründlich lüften, für über 15 Minuten. Dann bei Nichtanwesenheit die Temperatur nicht unter 18°C fallen lassen. Beim Üben nicht über 23°C gehen. Also konstant halten. Gerade Kellerräume sind da besonders anfällig.

    Das kann man testen: An solche Geräte kommt man mittlerweile sehr günstig heran.

    Möchte man es etwas genauer wissen, dann gibt es auch dafür bezahlbare Lösungen, die die Entwicklung der Feuchtigkeit aufzeichen. Also bei Abwesenheit seht Ihr was im Raum passiert. Mittels App seht Ihr den Verlauf. Bei manchen Lösungen ist sogar eine Alarmfunktion integriert. Sowas würde ich Euch empfehlen, bei Euren Problemen. Bei einer Luftfeuchtigkeit von ab 70% aufwärts, über mehrere Tage, würde ich mir ernste Gedanken machen.

    Ich handele änlich wie ToH2002.

    Rigs sehen bei mir in der Benennung so aus:
    1. (also Slot des Rigs) GLPC (Gibson Les Paul Custom) Crunch (Charakteristik) Live (Einsatzgebiet). Somit folgt die Benennung:

    1. GLPC | Crunch | Live

    2. FSAS (Fender Strat American Standart) Clean Live. Also

    2. FSAS | Clean | Live

    usw.

    Dann habe ich die Rigs auch nochmal als Studio abgemischt. Entsprechend ist dann die Benennung:

    1. GLPC | Crunch | Studio

    2. FSAS (Fender Strat American Standart) Clean Studio. Also

    2. FSAS | Clean | Studio

    usw.

    Das ist natürlich ein hoher Aufwand erstmal. Aber ich blicke in meinen etwa 200 Rigs, die sich durch Studio und Live Einsatz auf 400 verdoppeln, nach Gitarre, Charakteristik und Einsatzgebiet gut durch. Die Unterscheidung Studio / Live ist für mich auch sinnvoll, weil die Rigs sich beispielsweise in den verschiedenen Anwendungen durchaus auch schon in Dynamik, Höhen usw. und Lautstärke unterscheiden können und ich entsprechend dem Einsatzgebiet nachregeln muss.

    Die Live-Rigs sind auf meinem Kemper im Übungsraum. Die Studio-Rigs auf meinem Kemper im Homestudio. Entwickele ich einen neuen Rig - in der Regel zuhause - dann geht der auf einen Stick und ich nehme den mit in den Übungsraum mit dem Kopfhörer und versuche die Studio-Version möglichst nahe auf die Live-Umsetzung mit den Kone Neo und Box zu bringen.


    Perfomances sammle ich vorwiegend nach Musikart. Also Rock, Funk, Soul, RNB.

    Habe ich also zwei Perfomances mit gleichem Musikstil nenne ich die zweite Performance z. B.: Rock 2

    Geht es um ein Programm für den Abend setze ich vor den Performance-Namen die Position nach der Position des Musikstücks im Program der Performance ein. Also zum Beispiel:

    1. Rock 2 oder:
    2. RNB 1

    Natürlich kann man auch die Musiktitel einsetzen, wie:
    3. Thats what it is

    Finde ich aber zu aufwändig und mir geht es auch mehr um den Stil um Performances gut auf einen Blick zu erkennen und dann auch bei anderen Stücken oder Sessions einsetzen zu können.. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

    Edit:
    Amps, Boxen usw. spielen für mich gar keine Rolle in der Benennung, weil diese Infos ja schon im Rig hinterlegt sind und die Anwendung im Musikstil des Rigs für mich viel wichtiger ist als der Amp-Hintergrund.

    Hey All !
    New to me, a 1990 Greco made in Fujigen :

    I regretted selling my Japanese Burny LPC since day one and even tried to track it down to no avail…

    To be honest I didn’t expect too much from this well played Greco and it blew my mind. I need to adapt to the neck (medium but kind of convex shaped) and the frets (fret less wonder style) but it sounds and feels sooooo good 😍

    I was ready to swap the pickups immediately but I changed my mind as soon as I plugged it in. The middle position has some kind of out of phase trick and it produce very beautiful cleans and edge of breakup thing. It chimes without any harshness.
    No idea what the pickups are, they’re supposed to be stock but I’m not sure about that, they’re quite hot. I’ll need to pop them out to see what they are.

    I completely agree with you.
    I own a Burny RLC 60. (see signature)
    It not only looks good, it sounds as good as it looks. ;)
    It has an extremely slim neck profile. I will definitely never sell this guitar.
    If I remember correctly, the Burny was built at the Terada factory at that time, and the Greco in Matsumoto. Terada no longer exists. Matsumoto (Matsumoku) now builds for FGN and especially the Momose outstanding guitars.
    I owned a 1979 Greco 900. It was modeled after the R9. The sound was extraordinary. However, I could never really get used to the neck profile. That's why, after much deliberation, I sold it again.

    You can't go far wrong if buying these guitars. The resale value of the Grecos, such as the 900, 1200, and 2000, is quite stable. They have collector's value.

    Good choise you made. :thumbup:

    Nun - "dauerhaft" habe ich dieses Problem nicht. Es ist vielleicht 3 Mal in den letzten Jahren aufgetreten, aber nie so heftig wie neulich.
    Wie kann ich einen evtl. Defekt an der Endstufe checken?

    Ich zweifele zwar daran, dass es an der Endstufe liegt, weil die in der Regel schon recht robust geplant werden. Aber es gibt ja Dinge, die es eigentlich nicht gibt. Geh doch einfach mal zu Deinem örtlichen Händler Deines Vertrauens. Dann lässt Du das einfach mal checken das Gerät. Dürfte eine Sache von einer Viertelstunde sein. Also geringe Kosten. Evtl. mal einen Elektroniker fragen, ob er messen kann. Wenn es aber so eine 150 € Bratwurst-Maschine von 1990 aus Pjöngjang ist, dann muss man Verständnis mit ihr haben... ab zum Wertstoffhandel für 20 €. ;)

    Wie gesagt: Überspannungsschutz zuerst in der Kette. Das ist Pflicht. Ich habe diese Dinger. Sowas ist Standard, sonst diskutieren wir noch Monate.

    Dahinter würde ich - wie schon gesagt in Deinem Fall - eine USV setzen. Diese reicht zum Runterfahren, hat zusätzlich auch noch einen Überspannungsschutz und ist günstig. Dann ist Dein ganzer Turm doppelt geschützt.

    Wenn das bei Euch 3mal im Jahr passiert, stimmt sicher was mit Eurem Netz nicht. Reicht denn die (Ab-) Sicherung überhaupt für Euch in Sachen Verbrauch? Passen die Leitungen? Ü-Räume im Keller sind gerne mal viel zu schwach abgesichert, weil man in den 60er Jahren von 25 Watt Funzeln ausging. Rechnet das mal durch. Wenn Keller: Ist der wirklich trocken? Verteilerdosen: Litzen fest? Oxidiert? Oder der Vermieter jagt da mal einen Elektroluch durch der mal das Netz durchguckt. Hat Nachbar einen 5 KW Heizstrahler mit Zeitschaltuhr am Funzelnetz dran?

    Nach sowas würde ich schauen.

    Those old Westone were great guitars. My first “proper”guitar was a Westone Thunder IIA through neck. I still have it but unfortunately I butchered it many many years ago and haven’t played it in years.🤦‍♂️


    Had the fretboard scalloped (yes I was into Thingy Widdlesteen at the time) and replaced the stock pickup and active electronics with a single EMG Select passive. Also had it sprayed Ferrari Red. I wish it was still original 😢

    I'm absolutely with you!

    I'm an owner of the Thunder IIA too. Watch signature down. The body is awesome. Very good material neck through. The technologie of active pickups where new at this time. But in my point of view the original pickups weren't good. My pickups had annoying spurious vibrations. I also found them a bit too thin in the midrange.

    I made a similar mistake like you. I also installed EMGs. However, they were active EMGs. They had built-in EQs. These then brought out the mids. However, then it was no longer possible to activate the booster. And thus, it was no longer possible to vary the boost range. In retrospect, the active pickups were unfortunately the wrong decision. Although they were good pickups in themselves. I also lost the built-in electronics of the booster over the years. I regret that very much.
    I will definitely change the pickups a second time. I'm thinking of using passive Mojotones clone. These maybe will then be powered by a Seymore Duncan booster or EMG like this one. But I haven't made a final decision yet.
    In any case, it is clear that the Westone Thunder IIA and the Westone (formerly: National) were and are completely underrated guitars.

    Gestern während der Probe hatte ich so richtig "Spaß": Die Raumsicherung flog raus. Anschließend kam am Kemper (Rack mit Endstufe) o.g. Meldung.
    Er hat ein paar Minuten lang gerödelt - ohne Ergebnis.
    Ausschalten ging auch nicht.
    Ich habe ihn dann für einen Moment vom Strom getrennt, wieder angeschaltet - und alles ging von vorne los.
    Nach 7 sehr langen Minuten hat dann auf einmal alles wieder normal funktioniert.
    Weiß jemand, was man bei Stromausfall besser machen kann oder wie man diesen Vorgang abbricht? Möchte mir gar ncht vorstellen, daß mir so was beim Gig passiert...

    Sicher mit einer USV (bekommt man recht günstig) oder aber zumindest mit Steckdosen die Überspannungen abfangen, die man jedoch sowieso vor dem Anschluss ans Netz haben sollte.

    Tatsächlich ist das ein Problem.

    Ich hätte gerne einen W-LAN Sender und Empfänger für den Kemper und die Remote, die Kemper anbiedet.

    Das Ganze aber bei der Remote mit einem ordentlichen Akku der mindestens 10 Stunden Betrieb hält.

    In Bezug auf den Mark II hatte ich eigentlich erwartet, dass die Kemper GmbH da selber drauf kommt, zumal das hier seit Jahren immerwieder als Problem thematisiert wurde. Ohne despektierlich oder arrogant wirken zu wollen, aber ein derart leicht zu beschädigendes Kabel ist nicht mehr wirklich auf der Höhe der Zeit. Denn nicht nur die Stecker (im Mark II verbessert) sind anfällig sondern auch das Kabel selber. So war es notwendig für Bühne und Übungsraum ein Zweitkabel sowie Kabelbrücken zum Schutz zusätzlich anzuschaffen die noch immer ein gewisses Stolperrisiko darstellen. Gesamtausgabe für Kabel, Ersatzkabel und Brücken mindestens 120 €, wo es noch immer zu Stolpereien, Verletzungen und Beschädigungen kommen kann. Benötigt man - wie Du - eine längere, doppelte oder 3fache Strecke, ist man mindestens 240 € bis 400 € los, plus Booster, der dann auch funktionieren muss. Weshalb das alles so altbacken und wenig professionell (sorry) sein muss, weiß ich nicht. Einige hier haben sich eine W-LAN Lösung selber geschnitzt, die man hier findet. Ich bin aber kein Elektroniker und damit überfordert. Also gibt es für mich keine Lösung außer 5 Meter Kabel.

    Offen gesagt nervt mich das gewaltig, weil man schon bei jeder Nutzung des Kempers automatisch drauf kommen müsste eine andere Lösung bieten zu können. Insbesondere als Produktmanager.

    Ich wäre sofort bereit, für eine W-LAN Lösung von Kemper zum Andocken mit festsitzenden Klammern, mit einer Reichweite von etwa 20 - 50 Metern bis zu 450 € als Zubehör hinzulegen. Ich hätte erwartet, dass der Mark II das fest verbaut gleich mit anbietet. Das wäre für mich ein entscheidendes Kriterium gewesen mir gleich zwei Mark II (einen für zu Hause bzw, Studio) zu kaufen. So aber sehe ich für mich derzeit kaum einen Mehrwert und damit Sinn derart zu investieren. Schade eigentlich. Andererseits habe ich eine Menge Geld gespart, so lange bis Kemper ein solches Zubehör anbietet - vielleicht im Mark III ... na ja ... X/